Voriges jahr waren wir zum ersten mal mit unserer kleinen in paris. war super. nun, fast exakt ein jahr später, kommt die wiederholung. mittlerweile ist caroline fast 3. natürlich könnt ich nun hunderte anekdoten erzählen, von den japanischen touristinnen vor notre dame, die abwechselnd mit ihr posieren und von x freunden fotografiert werden (paparazzi feeling). oder davon, daß sie mir ein ganzes pain au chocolat weggefuttert hat und ein paar stunden danach die hälfte von christofs sündteurem magret de canard. oder daß sie begeistert ubahn gefahren ist (typisches stadtkind).
aber das alles ist ja für den mich nicht persönlich kennenden leser eher von marginalem interesse, und für die, die mich kennen, verspreche ich, mich kurzzufassen!
daher nur kurz die paris-erlebnisse etwas abstrahiert und in tipps verwandelt:
* unbedingt ein apartment mieten, kein hotelzimmer. kostet ca 120-150eur/nacht, aber man kann sich ja zb von paul (http://www.paul.fr/uk/magasins-visite.php) eine quiche zum mittagessen holen und spart dann wieder die kosten fürs restaurant. abgesehen davon ist natürlich unschlagbar, daß man die möglichkeit hat, sein kind jederzeit fürs mittagsschlaferl hinzulegen. oder daß man eine 2. schlafgelegenheit hat. unser apartment war 45m2 groß und hatte zusätzlich zum ehebett eine ausziehcouch im wohnzimmer.
* vom flughafen CDG gibts einen bus (http://www.aeroportsdeparis.fr/ADP/en-GB/Passagers/Access-maps-car-parks/Paris-CDG/Access/public-transport/), der direkt zu opéra, montparnasse etc fährt. sehr bequem! allerdings zumindest von terminal 3 aus sehr schwer zu finden (selbst für jemanden, der französisch spricht). aussagefähige schilder sind in frankreich wohl noch nicht erfunden.
* eher bus als ubahn fahren. in der ubahn unbedingt einen schmalen, leichten kinderwagen verwenden (die franzosen haben alle mclaren. selbst ein schmaler kinderwagen wie bugaboo ist für manche ausgänge fast grenzwertig).
* vor dem hotel de ville gibts ein karrusel. eine fahrt kostet zwar 2.50 für kind u nochmals 2.50 für erwachsenen, aber es dreht sich ewigkeiten und ist einfach ein erlebnis wert.
* von youtube einen kindertauglichen clip aufs smartphone hochladen. dann ist das kind beschäftigt, während man noch die letzten bissen vom mittagessen essen kann.
* selbst museen sind durchaus kleinkindfreundlich, zb waren wir im musée des arts décoratifs, dort gabs eine sonderausstellung zu kinderspielzeug.
* keine angst vor etwas teureren lokalen, bei angélina, meinem all-time favourite, waren sie irrsinnig lieb und bemüht. ok es hat durchaus geholfen, daß wir caro die letzten minuten mit "shaun das schaf" (siehe oben) ruhiggestellt haben.
* in den tuileries, jardin de luxembourg oder zb am place des vosges kann sich das kind so richtig auslaufen. oder vor dem platz vor notre dame frühmorgens.
* am sonntag lieber nicht ins marais, ist bumvoll und der bus fährt nicht durch, sondern einem umweg.
* einen lieben spielplatz gibts zb am place des vosges. interessanterweise ist da auf jedem gerät ein aufkleber, für welche altersklasse es zu verwenden ist, zb die rutsche war von 4-10. interessant.
* was wickelplätze betrifft, hab ich meine pariser freundin gefragt, was sie machen: die antwort: ja, es gibt keine wickelplätze in paris, weil es allgemein akzeptiert ist, daß man sein kind in der öffentlichkeit wickelt. na dann.
Samstag, 5. Februar 2011
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