Zwar schon etwas älter, aber trotzdem interessant: http://www.faz.net/s/Rub92160DB6543F4FC49FEE241024D541A0/Doc~E788DAC1F4C0141FCAB9E43FFD1398AB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html
"...Väter negative Konsequenzen fürchten, wenn sie in ihrem Unternehmen familienfreundliche Angebote nutzen, also zum Beispiel Teilzeit beantragen oder eine längere Elternzeit nehmen" [...]
"...Die Väter erleben in dieser Hinsicht einen nicht geringen Konflikt: Denn zugleich waren etwa 95 Prozent der Ansicht, dass unter ihren beruflichen Anforderungen die Beziehung zu ihrer Partnerin häufig oder manchmal leide; mehr als 80 Prozent gaben an, dass sie ihren eigenen Ansprüchen an die Vaterrolle nicht gerecht würden, weil sie so stark eingespannt seien. Diejenigen, denen es nicht ausreicht, nur am späten Abend und am Wochenende Väter zu sein, sind deutlich in der Mehrheit. Nicht nur Mütter, auch Väter haben - und das fand bisher wenig Beachtung - ein schlechtes Gewissen. Sie nehmen dabei die Bedürfnisse ihres Nachwuchses deutlich wahr: Denn auch 84 Prozent der Kinder wünschen sich nach Angaben einer neuen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mehr Zeit mit ihren Vätern." [...]
"...deutlich, dass sich zwischen 1998 und 2008 die Rangordnung der Lebensbereiche verändert hat. Die Bedeutung der Arbeit als wichtiger Lebensbereich für Männer nahm in diesem Zeitraum ab, bei Frauen nahm sie zu. Die Bedeutung von Freunden und Freizeit holte bei den Männern auf, die Familie blieb bei beiden Geschlechtern an erster Stelle." [...]
"... So hielten nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Sinus Sociovision 35 Prozent von 3000 befragten Männern und Frauen (kinderlose wie solche mit Kindern) es für ideal, dass in einer Familie sich Mann und Frau etwa zu gleichen Teilen um häusliche Aufgaben kümmern und etwa gleich viel arbeiten" [...]
So, genug food for thought. Schönes Wochenende.
Samstag, 11. Dezember 2010
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