Das Buch, über das ich in meinem Blog im Frühjahr schon geschrieben hab, ist nun auf Deutsch erschienen. Sehr empfehlenswert.
Als Einstieg hier das Interview mit der Autorin:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,713292,00.html
na da werden sich wieder ein paar die köpfe einschlagen in den internet-foren...
Samstag, 28. August 2010
Sonntag, 15. August 2010
Frauen und kreischende Kinder zuerst
Gestern Vormittag im Supermarkt: eine Frau mit kleinem Kind (Gott sei Dank nicht ich), das Kind quengelt in einer Tour. Nein Mamaa Mamaa nein nein.
Aber gerechtfertigterweise muß man hier anmerken: auf der nach oben offenen Kreisch-Skala sind wir hier in Mittelfeld, noch nicht in Alarmstufe Rot. Also für Außenstehende durchaus erträglich.
Zweitens sind wir hier nicht in einem 3-Hauben-Lokal, wo man gern ein bisserl Ruhe hat, sondern in einem Supermarkt, und ehrlichgesagt nicht im besten und teuersten. Das heißt, durchschnittliche Aufenthaltsdauer 5-10 Minuten. So lange kann jeder ein seierndes Kind ertragen.
Nichtsdestotrotz entspannt sich an der Kassa eine lebhafte Diskussion über Kindererziehung. Zwei alte Damen haben eher Mitleid mit der gestressten Mutter (die sich zu dem Zeitpunkt Gott sei Dank noch am anderen Ende des Supermarkts befand und von unserer Diskussion nichts mitbekommen hat). Ein mittelalter Mann meint, also man könne Kinder schon beruhigen, die Frau solle sich doch etwas mehr bemühen... und bei seinen Kindern... etc blabla. Und ich mittendrin, die sich furchtbar aufregt und meint, ich hoff, es kommt jetzt keiner auf die Idee, zur Mutter hinzugehen und ihr noch gscheite Ratschläge zu geben.
Jaja, wir alle sind natürlich die Oberschlauen -und mittlerweile ist die Mutter mit dem quengelnden Kind schon im Kassenbereich angekommen. Aber wir können uns noch immer nicht einigen, wie man mit dieser metaphilosophischen Frage umgehen soll.
Aber wie wärs stattdessen, was zu tun, was der Frau in diese Situation wirklich hilft? wie z.B.: sie einfach vorlassen? Nach dem Motto: Frauen und kreischende Kinder zuerst.
Aber iiii, das würde ja bedeuten, daß man sich in jemanden wirklich hineinversetzen kann und für ein kleines Momenterl vom Podest der also-bei-meinen-Kindern-hätts-das-nicht-gegeben und wie-kann-man-nur runtersteigen muß...
Aber gerechtfertigterweise muß man hier anmerken: auf der nach oben offenen Kreisch-Skala sind wir hier in Mittelfeld, noch nicht in Alarmstufe Rot. Also für Außenstehende durchaus erträglich.
Zweitens sind wir hier nicht in einem 3-Hauben-Lokal, wo man gern ein bisserl Ruhe hat, sondern in einem Supermarkt, und ehrlichgesagt nicht im besten und teuersten. Das heißt, durchschnittliche Aufenthaltsdauer 5-10 Minuten. So lange kann jeder ein seierndes Kind ertragen.
Nichtsdestotrotz entspannt sich an der Kassa eine lebhafte Diskussion über Kindererziehung. Zwei alte Damen haben eher Mitleid mit der gestressten Mutter (die sich zu dem Zeitpunkt Gott sei Dank noch am anderen Ende des Supermarkts befand und von unserer Diskussion nichts mitbekommen hat). Ein mittelalter Mann meint, also man könne Kinder schon beruhigen, die Frau solle sich doch etwas mehr bemühen... und bei seinen Kindern... etc blabla. Und ich mittendrin, die sich furchtbar aufregt und meint, ich hoff, es kommt jetzt keiner auf die Idee, zur Mutter hinzugehen und ihr noch gscheite Ratschläge zu geben.
Jaja, wir alle sind natürlich die Oberschlauen -und mittlerweile ist die Mutter mit dem quengelnden Kind schon im Kassenbereich angekommen. Aber wir können uns noch immer nicht einigen, wie man mit dieser metaphilosophischen Frage umgehen soll.
Aber wie wärs stattdessen, was zu tun, was der Frau in diese Situation wirklich hilft? wie z.B.: sie einfach vorlassen? Nach dem Motto: Frauen und kreischende Kinder zuerst.
Aber iiii, das würde ja bedeuten, daß man sich in jemanden wirklich hineinversetzen kann und für ein kleines Momenterl vom Podest der also-bei-meinen-Kindern-hätts-das-nicht-gegeben und wie-kann-man-nur runtersteigen muß...
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