1) Kürzlich in einem renommierten Wiener Spielzeugladen: meine Tochter bekommt ihre erste Puppe, und um sie gleich zur political correctness zu erziehen, greife ich zu einer Schwarzen. Die Verkäuferin kommt auf mich zu und meint sichtbar fürsorglich, " ich hätt die aber auch in weiß, gell...". Hmm, ging es hier wirklich darum, dem Kunden die maximale Wahlmöglichkeit zu geben? Hätte sie mir wirklich auch eine schwarze Puppe vorgeschlagen, wenn ich mit einer weißen gekommen wär?
2) Moritz Bleibtreu im "Seitenblicke-Magazin" (Printausgabe vom 1.10., S. 24): "Das Wichtigste ist, Kinder als das wahrzunehmen, was sie sind. Man beobachtet immer, wie Eltern vergleichen. "Meiner redet schon" oder "Deiner läuft ja noch nicht". Alles Käse. Der eine macht's so, der andere so, die werden schon alle laufen lernen. Wichtiger ist zu begreifen, was das Kind für eine Seele hat".
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
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