Kevin-Justin an Bord.
Laura-Lisa-Lena fährt mit.
Ist mir doch egal. Glauben sie, dass ich wie ein Rowdie fahre und mich so ein Aufkleber disziplinieren soll? Oder sind sie so stolz auf ihre supertolle Namensgebung, dass sie sie ungefragt der ganzen Welt mitteilen müssen?
Aber seit einer sommerlichen Autofahrt, wo mein Stresslevel ungefähr dem von Lewis Hamilton während des alles entscheidenden Überholmanövers entsprach, weiß ich: diese Aufkleber sollten in Wirklichkeit heißen:
Achtung, ich hab ein schreiendes Kleinkind an Bord, das zum hundersten Male sein Fläschchen auf den Boden geworfen hat, mein Beifahrer ist schon total verzweifelt, weil er das Kind nicht ruhig kriegt, wir sind hier mitten in einem Tunnel und können nicht stehen bleiben, das in-die-Hände-Klatschen, Singen und mit-der-Puppe-Herumwackeln hat nicht funktioniert, nun heißt es Augen zu und durch bis zur nächsten Haltemöglichkeit, also lieber Hintermann, bitte entschuldige, wenn ich momentan nicht ganz zurechnungsfähig bin, und halte lieber doppelten Sicherheitsabstand.
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