Samstag, 23. April 2011

Überarbeitete Webpage

Der beste Ehemann aller Zeiten hat ein Webpage construction set gefunden, das sogar ich nutzen kann, ohne alle 10sec einen Wutanfall zu bekommen. Deswegen habe ich nun die Blogs umgestellt und werde sie zukünftig direkt auf der Webpage posten. Sieht irgendwie netter aus. Die alten Blogs bleiben hier unter dem aktuellen Link erhalten, beinhalten aber nur noch die Blogs bis inkl. vorige Woche (Mitte April 2011 - die neueren Blogs sind direkt auf der Homepage).
Viel Spaß!

Sonntag, 10. April 2011

Weibliche Anatomie

Heute in der parkgarage:

aha, es gibt einen körperteil der frauen, der bis jetzt in keinem anatomiebuch aufgetaucht ist: eine neue extremität namens kinderwagen.

früher hat man männlein und weiblein dadurch unterschieden, daß frau ein kleid und lange haare hatte.

heute gibts wohl eine eindeutigen identifier: frau hat kinderwagen. mann nicht. alles klar.

Sonntag, 3. April 2011

Leben mit Kindern

Wie ist das tägliche Leben mit Kindern? fragte mich vor kurzem ein intelligenter, hochqualifizierter Mittdreißiger. Er und seine Frau - ebenfalls hochqualifiziert, kosmopolitisch etc - sind am Überlegen, ob sie überhaupt Kinder haben wollen. Aber die Umstellung macht ihnen Angst. Stimmt es, daß sich ALLES ändert? Hat man dann wirklich gar keine Zeit mehr für sich selbst?
Hmm. was soll man als Eltern darauf antworten. Ja, man hat wenig Zeit für sich selbst. Ja es ist manchmal sehr anstrengend. Aber was man zurückbekommt, ist doch unglaublich. Doch wie will man es jemandem schildern, daß einem schier das Herz zerspringt vor Glück, in kleinen Momenten?
Übrigens glaube ich nicht, daß das o.g. Paar schlechte Eltern abgeben würde. Ich behaupte sogar, sie wären bessere Eltern als die, die unreflektiert und vielleicht gar aus einer rosarot/hellblauen Kitschvorstellung heraus Eltern werden und dann vollkommen überfordert und desillusioniert sind. Wenn ihnen das Kind täglich vorführt, wie schnell man an die physische und psychische Schmerzgrenze kommt.

Aber vielleicht sollte ich zukünftig eine Anekdote erzählen:
Wochenende. Anstrengende Arbeitswoche. Krankes Kind, endlich auf dem Weg der Besserung. Mega-quengelig. Erster Frühlingssamstag ziemlich verhunzt.
Samstag Abend. Wir kaufen kindergerechtes Essen, servieren es schon um 18.30, damit sie mitessen kann.
Die Kleine verweigert. Wir sind frustriert. Those were the days... wo man am Samstag Abend erst um 21h gegegessen hat, danach noch in eine Bar oder Kino. seufz.
Dafür steht Caro während des Essens plötzlich auf, als wollte sie eine Rede halten.
Wir: was MACHST du da?!
Sie: kacka!

Sonntag, 27. März 2011

Gaga

Die letzten Tage waren echt mega-anstrengend. Montag nachhausegehetzt und caro zur ergo gebracht. dienstag länger im büro geblieben und dann ins yoga gehetzt. ooom. mittwoch nachhausegehetzt. donnerstag nachhausegehetzt. freitag nachhausegehetzt. der apfel, den ich mir am mo aus der kantine mitgenommen hab, war am fr noch immer nicht gegessen. und zuhause türmt sich seit tagen die wäsche. der eine knopf ist noch immer nicht angenäht und caro hat mittlerweile 3 jeans mit löchern, die unbedingt einen patch benötigen. dafür der mega-luxus: gestern nachmittag 1h auf dem sofa geschlafen, während mann und kind am spielplatz waren.

und typisch fürs wochenende war heute natürlich wieder schlechtes wetter. und da man seinem kind was gutes tun will und freunde von uns davon geschwärmt haben, steigen wir heute doch glatt in die ubahn und fahren zu einem indoor-spielplatz. beide eltern mega-skeptisch und das kind 5min vor dem ziel kurz vor dem einschlafen. aber egal. einmal ist keinmal.

der erste eindruck: das ist wie ein schwimmbad ohne schwimmbecken.
überall wuseln kinder herum.
der lärmpegel ist beträchtlich.
in der umkleidekabine riechts nach voller windel und schweißfüßen.
der fußboden (man muß in socken unterwegs sein) könnte wieder einmal eine reinigung vertragen. aber deswegen sind wir ja nicht da: wir ziehen mit caro zum rutschturm, zum bällebad, zum mega-trampolin, zu den bobbycars, zum anderen rutschturm, zum bekletterbaren vulkan.

fazit: die kleine hat in den 2 1/2 stunden, in denen wir dort waren, fast nichts getrunken, nichts gegessen, nicht in die windel gemacht, sondern ist nur begeistert durch die gegend gezischt. geklettert, gerutscht, geradelt, gesprungen, getobt, gekreischt, gelacht.

allerdings ist sie wahrscheinlich entweder zu alt oder zu jung für den spielplatz: die geräte für die unter-3-jährigen sind langweilig, und da könnte sie gleich auf einen stinknormalen spielplatz gehen. für die geräte der über 3-jährigen ist sie um 5-10cm zu klein und motorisch noch etwas zu unsicher. beispielsweise kommt sie gerade nicht auf den rutschturm hinauf, weil ihr die entscheidenden 5cm fehlen, um sich die stufen hinaufzuziehen.

das heißt, man ist als eltern dauernd auf achse, um seinem kind raufzuhelfen, mit ihm in halsbrecherischem tempo eine rutsche runterzurutschen, es zu beaufsichtigen, während es mit dem bobbycar seine runden zieht, andere kinder dran zu hindern, meinem kind auf die finger zu trampeln. also entspannung ist was anderes. aber gleichzeitig ists ja auch lustig. doch nach 2 stunden ist man wirklich gesättigt. abgesehen davon bin ich eingegangen vor angst auf der rutsche (ist das wirklich dieselbe person, die vor 15 jahren einen fallschirmsprung gemacht hat?!).

ach ja, eine verstopfte nase, um den zarten geruch nach schweißfüße nicht mitzukriegen, kann nicht schaden.

Montag, 21. März 2011

was macht eine stadt zur kinderfreundlichen stadt?

interessanter artikel, der die kindertauglichkeit von wien beurteilt - paar vergleiche mit berlin und münchen sind auch drin.
die kriterien sind durchaus gut:
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/643015/Wie-kinderfreundlich-ist-Wien?from=gl.home_bildung
* öffentlicher raum
* freizeitangebot
* gesundheitliche versorgung
* kinderbetreuung
* verkehr
* opfer von gewalt

und wie gut ist Ihr wohnort?

Sonntag, 13. März 2011

Kind bekommen, anderer Mensch geworden?

Am Freitag wurde ich am Rande einer Veranstaltung von einem Journalisten gefragt, inwiefern mich das Muttersein verändert hat. Meine erste Reaktion war: ehrlichgesagt, gar nicht.
Hmm... ok stimmt nicht ganz: ich weiß jetzt genauer, was ich will, und lasse mich weniger von anderen beeinflussen.

Na bitte, ist doch nicht schlecht? Ein positiver Side-effect der Mutterschaft: Persönlichkeitstraining.

Montag, 7. März 2011

Potpourri

Anläßlich des Weltfrauentages morgen:

1) Lange Karenz läßt Einkommen sinken
Auf österreichisch würd man jetzt sagen: "no na". oder "na net na na". übersetzt und bitte mit etwas zynismus gewürzt: "na was für eine überraschung". aber immer wieder interessant zu lesen. http://orf.at/stories/2046217/2046215/

2) Bänz Friedli, der Schweizer Hausmann:
http://www.derhausmann.ch/

3) "pink stinks"
http://www.pinkstinks.co.uk/
3 assoziationen:
1) im fasching, zu einem tanzschulevent (morgen ist ja faschingsdienstag) ging ich einmal als rosaroter panther. mit rosa pyjama, von meiner mama gefertigtem hauberl mit ohren und (ebenfalls von mama gefertigt) einem schwanz aus draht, umwickelt mit watte und verkleidet mit rosa filz. den hab ich mit einem gummizug um den bauch getragen. der stand richtig toll weg nach hinten. hat sensationell ausgesehen. aber unglaublich, wie oft mir die burschen in der tanzschule am schwanz gezogen haben! was das tiefenpsychologisch bedeutet, wage ich nicht zu denken.
2) caro hat fast nix pinkes. aber das hängt nicht nur damit zusammen, daß ich sie nicht anziehen will wie ein zuckerl, sondern auch damit, daß sie blaue augen hat und ihr blau gut steht. und dass ich mich weigere, jetzt schon der vermarktungsmasche von prinzessin lilifee oder hello kitty zum opfer zu fallen. jetzt, wo ich noch entscheide, was sie anzieht, und es ihr eh egal ist. solang sie am abend ihren GAP-pyjama mit dem affen anziehen kann. der rest ist ihr egal. ok vorgestern im schigebiet gabs nur eine prinzessin lilifee zahnbürste. ich hab mich irrsinnig geärgert, aber hatte keine wahl. und als kleiner trost: ich glaub, caro ists so was von wurscht, was auf der zahnbürste oben ist.
3) ich hab ein paar pinke sachen im kleiderschrank. ok, grellpink, nicht rosa. bin doch kein glücksschwein.

so, jetzt muss ich aber ins bett. sonst seh ich morgen abend in meinem faschingsoutfit zu blass aus.